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Sepp Kusstatscher und Brigitte Foppa bei der Pressekonferenz am 8. Juni


Pressekonferenz nach den EU Wahlen


Grünes Wahlkampfteam


Kusstatscher mit Frau Maria und Enkelkind Jonas


Die Grünen nehmen das Wahlergebnis mit Wehmut zur Kenntnis, weil der Sitz im Europaparlament  durch die Einführung der 4%-Klausel kurz vor den Wahlen verloren wurde. Über das Wahlergebnis in Südtirol ist man indessen zufrieden.


Das Wahlergebnis in Europa stimmt trotz des allgemeinen Rechtsrucks positiv, da die Grünen in mehreren Ländern, unter anderem In Frankreich, wo sie auf stolze 16 % kommen,  zugelegt haben. „Grundsätzlich können wir auch mit dem Ergebnis in Südtirol zufrieden sein“, sagen die beiden Co-Landesvorsitzenden Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, „und auch der Negativtrend der beiden letzten Urnengänge konnte aufgehalten werden.


Im Vergleich zu den Landtagswahlen und natürlich noch mehr zu den Parlamentswahlen 2008, haben wir wieder einige Prozentpunkte dazugewonnen. Und auch im Verhältnis zu den Europawahlen 2004, als Sepp Kusstatscher das Traumergebnis von 13% einfahren konnte, ist der Rückgang von knapp 2 Prozentpunkten im Rahmen des Erwarteten.“


Gründe für den leichten Rückgang dürften vor allem in der mangelnden Sichtbarkeit des Grünen-Symbols auf der Liste „Sinistra e Libertà“ sein und in der späten Erstellung der Liste selbst. Außerdem stellte die Einführung der 4%-Klausel kurz  vor den Wahlen ein großes Handicap für eine Liste dar, die sich sozusagen aus dem Nichts geschaffen werden musste. Schließlich gilt es die Präsenz von Italia dei Valori auf demselben WählerInnen-Terrain zu bedenken, ebenso die Variable der Nicht-WählerInnen.


Zurückblickend ist man sich sicher, eine gute Kampagne gemacht zu haben, in der die Grünen sicht- und hörbar waren und dafür gekämpft   haben, eine starke und reelle Alternative zur SVP zu bieten. Dies wurde wohl auch von der SVP so wahrgenommen, wie die Ganzseiten-Offensive in den „Dolomiten“ von Durnwalder undTheiner in der Ausgabe am Wahlsamstag bezeugte – in offensichtlicher Verletzung der Presseruhe-Regel am Wahltag.


Trotzdem sind die Grünen stolz darauf, mit Sepp Kusstatscher den zweitgewählten  Kandidaten und mit Renate Holzeisen die meistgewählte Frau in Südtirol zu stellen. „Wir waren wohl nicht imstande Wählerstimmen der nicht-kandidierenden Parteien aufzufangen, aber unsere StammwählerInnenschaft ist uns treu geblieben. Dies erfüllt uns mit Freude und gibt uns Kraft zum Weitermachen“, sagen die beiden Co-Landesvorsitzenden der Grünen.


Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, Co-Vorsitzende der Grünen Verdi Verc


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