LESERBRIEF DER GRÜNEN FRAUEN 2.9.2009
Wenn die Landtagsabgeordnete Uli Mair die Gleichberechtigungspolitik als Affentheater um die Frauen bezeichnet, so passt das natürlich wunderbar in ihr blaues Konzept: Ein Leader an ihrer Seite, unter ihr drei Männer. Sie kann keine Quote brauchen, die diese Konstellation in Frage stellen könnte. Ihre Chance war und ist die Chancen-Ungleichheit. In ihrem Programm ist weder Platz für Visionen von einer gerechten, solidarischen Gesellschaft, noch für Frauenpolitik. Sie ignoriert sogar die nachweisliche ökonomische Benachteiligung von Frauen, die unter anderem in einem Landesgesetz zur Förderung der Chancengleichheit an den Wurzeln beseitigt werden könnte. Wir Grüne wollen Abänderungen zum Gesetzentwurf der SVP beantragen, um die reale Situation von Frauen zu verbessern; eine versteckte weitere Förderung der Wirtschaftstreibenden, wie sie dieser Gesetzentwurf vorsieht, hat in einem Frauenförderungsgesetz allerdings nichts verloren.
Die Grünen Frauen
Die Grünen Frauen
Gerda Gius
Ana Agolli
Die Co-Vorsitzenden der Grünen
Brigitte Foppa
Sepp Kusstatscher |